CO2-neutrale Gebäude: 22·26 und GEZE machen diese Utopie schon jetzt zur Realität

CO2-neutrale Gebäude verursachen im Idealfall keine oder zumindest beinahe keine Treibhausgasemissionen. Klingt utopisch? Ist es aber nicht: Das in Österreich ansässige Planungsunternehmen 22·26 GmbH hilft Architekten und Investoren – durch den Einsatz von smarten Fenstersystemen von GEZE – Gebäude schon heute klimaneutral zu gestalten. 

Das Ziel: klimaneutrale Gebäude ab spätestens 2045

Spätestens bis zum Jahr 2050 sollen laut dem European Green Deal der Europäischen Union alle Gebäude klimaneutral sein. Das Ziel der deutschen Bundesregierung lautet sogar Klimaneutralität ab 2045. Bereits ab 2030 müssen alle neuen Nichtwohngebäude innerhalb der EU den Standard eines Nullenergiegebäudes erfüllen. In Deutschland soll der Primärenergieverbrauch von Gebäuden bis 2030 um 40 % sinken.
Um diese ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, sind im Gebäudesektor umfangreiche Maßnahmen erforderlich, die auf optimierte Energieeffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Bauweisen und energetische Sanierung sowie intelligente Gebäudeautomation setzen.
 

Wir bei 22·26 entwickeln innovative Gebäudekonzepte, die auf natürliche Belüftung und Energieeffizienz setzen, um eine nachhaltige und komfortable Wohn- und Arbeitsumgebung zu schaffen. Dazu passt ein Partner wie GEZE, der sich lebenswerte Gebäude zur Aufgabe gemacht hat.

Sebastian Nödl, Projektmanager der 22·26 GmbH

CO2-neutrale Gebäude mit 22·26 und GEZE

Portrait Dr. Dominik Landerer

Dr. Dominik Landerer, Experte für Lüftung und Gebäudeautomation bei GEZE © GEZE GmbH

Experten der 22·26 GmbH zeigen, wie unter dem Verzicht auf konventionelles Heizen und Kühlen und dem Einsatz einer intelligenten 22·26 Gebäudesoftware Gebäude schon heute klimaneutral sein können. Dafür arbeiten sie eng mit Architekten bei der Planung eines Gebäudes zusammen und nutzen smarte Fenstersysteme von GEZE zur Realisierung einer natürlichen Lüftung.

GEZE Experte Dominik Landerer tauscht sich mit Sebastian Nödl von 22·26 über den Weg zu CO2-neutralen Gebäuden aus. Erfahren Sie mehr über innovative Lösungen in der Lüftungs- und Gebäudeautomationstechnik.

Sebastian Nödl, Projektmanager der 22·26 GmbH

Sebastian Nödl, Projektmanager der 22·26 GmbH

Wie integrieren Sie bei 22·26 nachhaltige Prinzipien in den Gebäudedesignprozess? 

Nödl: Wir von 22·26 arbeiten eng mit Bauherren, Architekten und Entwicklern zusammen, um Gebäude zu entwerfen, die komplett ohne kommerzielle Haustechnik auskommen und somit keine oder nur sehr geringe CO2-Emissionen verursachen. Unser Ziel ist es, Ökonomie und Ökologie zu verbinden und die Baubranche in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken.

MEHR ZU GREEN BUILDING

Wie genau sorgt das Prinzip von 22·26 für CO2-neutrale Gebäude?

Nödl: Unser Prinzip zielt darauf ab, ein ganzjähriges Wohlfühlklima mit Temperaturen zwischen 22° und 26° Celsius zu schaffen. Das bedeutet, dass unsere Gebäude ohne konventionelle Heizungs-, Kühlungs- und mechanische Belüftungssysteme auskommen. Dies erreichen wir durch natürliche Lüftung, die durch eine spezifische Gebäudestruktur und intelligente Steuerung ermöglicht wird. Unsere Fenster sind mit automatisierten Antrieben von GEZE ausgestattet, die es ermöglichen, Fenster nach Bedarf zu öffnen und zu schließen. Wir verwenden vertikale Lüftungsklappen, die je nach CO2-Spiegel im Raum spezifisch geöffnet werden, um für einen frischen Luftaustausch zu sorgen. Diese Lüftungsklappen sind ein zentrales und wiedererkennbares Element unserer Gebäude und spiegeln unser Prinzip 22·26 wider.

MEHR ZU AUTOMATISIERTER LÜFTUNG

Wie genau schaffen Sie in Gebäuden ein ganzjähriges Wohlfühlklima mit Temperaturen zwischen 22° und 26° Celsius - egal, ob Sommer oder Winter?

Nödl: Ein wichtiger Aspekt unserer Gebäude ist die hohe Trägheit und thermische Masse, die es ermöglicht, natürliche Energie zu speichern und über den Tag abzugeben. Im Sommer nutzen wir Nachtauskühlung, um die Gebäude zu kühlen, während wir im Winter natürliche Abwärme von Geräten wie Computern und Monitoren oder auch von Menschen nutzen, um zu heizen.

MEHR ZUR NACHTAUSKÜHLUNG

Slimchain offen

Fensterantriebe wie der Slimchain sind bei einer intelligenten Gebäudesteuerung unabdingbar. © GEZE GmbH

Sind diese klimaneutralen Gebäude auch aus Sicht der Gebäudenutzer lebenswert und komfortabel?

Nödl: Unsere Gebäude sind darauf ausgelegt, auf die Bedürfnisse der Nutzer einzugehen und nicht umgekehrt. Unsere Gebäudesteuerung und die smarten Slimchain Fensterantriebe von GEZE reagieren intelligent auf Signale und Bedürfnisse der Nutzer, um eine effektive Belüftung und ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten. 

MEHR ZU RAUMKLIMAREGELUNG

Gibt es bereits Beispiele für CO2-neutrale Gebäude nach dem 22·26-Prinzip?

Nödl: Ja, das 22·26-Prinzip ist bereits erfolgreich in der Praxis erprobt. Wir haben bereits in Österreich und in der Schweiz mehrere Wohn- und Bürogebäude realisiert, die ohne konventionelle Heizungs-, Kühlungs- und mechanische Belüftungssysteme auskommen und stattdessen auf natürliche Lüftung und intelligente Gebäudesteuerung setzen. Diese Projekte zeigen, dass es möglich ist, ein angenehmes und gesundes Raumklima zu schaffen, das den Komfort der Nutzer erhöht und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck und vor allem die CO2-Emissionen der Gebäude minimiert.

Wir setzen auf hochwertige Materialien und starke Partner wie 22·26, um lebenswerte und nachhaltige Gebäude für den Menschen zu konzipieren.

Dominik Landerer, Experte für Lüftung und Gebäudeautomation bei GEZE

Wir begleiten Sie auf dem Weg zum CO2-neutralen Gebäude

Unsere Experten unterstützen Architekten, Planer und Gebäudebetreiber in allen Fragen rund um Energieeffizienz, energetische Sanierung und intelligente Gebäudeautomation. Wir begleiten Sie von der Planung über die Umsetzung bis hin zu Service und Wartung Ihrer Anlagen.

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